Sonntag, 23. Dezember 2012

21.12.2012 - Die wahre Geschichte des Aufstieges (Teil 2)

Was bisher geschah: Axel, Mario und Peter machten sich auf, die 5. Dimension mit der ASS1933 selbst zu erreichen. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei der Bank des Universum und der Erkenntnis das in Gold verwandeltes Blei nicht besonders langlebig ist, kamen die drei vor der 5. Dimension an und warte auf Einlass.



Nur langsam ging es voran. Doch nun konnten die Drei wenigstens schon den Kontrollposten sehen und verfolgten mit Interesse die dort ablaufenden Vorgänge.  

“Willkommen in der 5. Dimension. Ihren Namen bitte!” 
“Claus.”
“Wollen Sie irgendwas einführen, was angegeben werden müsste, verboten oder nutzlos ist?” 
“Äääm...nein...ääähh... hab ich nicht.” Der Kontrolleur schaute auf, murmelte kurz 
“Hmm, hmmm.” und sagte dann: “Öffnen Sie mal ihre Tasche!” 
“Ja aber wieso denn?” 
“Machen sie schon! Hier sind noch mehr die rein wollen.” 
Zögerlich öffnete er seine Tasche, die voller Ampullen mit kleinen weißen Kügelchen war. 
“Ja was ist denn das? Was haben wir denn da?” Der Kontrolleur nahm einige Ampullen und roch kurz daran. 
“Arnika, Tollkirsche, Blauer Eisenhut, Phosphor, Arsen... ich fasse es ja nicht. Haben Sie vor, hier alle zu vergiften.” 
Mit lauter Stimme und zornigem Gesicht richtete er sich vor Claus auf. Dieser ganz kleinlaut: “Aber, aber das ist doch alles homöopathisch. Hochpotenziert...” 
Nun wurde der Mann noch lauter “...HOCHPOTENZEN...Das wird ja immer schlimmer...also auch noch mit maximaler Wirkverstärkung... ALAAAAAARM...” 
Total verängstigt, versucht der Ertappte stammelnd die Sache zu erklären.
“Nein. Das hat keine Wirkung. Das wüsste ich. Wenn das eine Wirkung haben sollte, muss mir das irgendwer untergejubelt haben... ich bin unschuldig... ich schwöre...” 
Völlig aufgelöst und den Tränen nahe stotterte er weiter: “Ich, ich ,ich hab mich noch nie für etwas mit Wirkung hergegeben. Es ist doch nur Wasser und Zucker... bitte hören sie doch.. alles völlig wirkungslos.” 
Der Kontrolleur wurde immer röter vor Zorn. “Das ist ja so was von dreist. Ich habe sie doch auch gefragt, ob sie irgendwas dabei haben, was nutzlos ist...Abführen den Mann.”
Geschockt verfolgten die in der Schlange stehenden das Geschehen und als man den in sich zusammengesackten Claus abführte, wurde mehr oder weniger unauffällig die ein oder andere Ampulle und Flasche aus der eigenen Tasche durch schnelles Wegwerfen entsorgt.

“Mario, hast du irgendwas dabei, von dem du der Meinung bist, es ist gut für die Volksgesundheit?” Axel blickte Mario an und der, in der Annahme der große Dr. Stoll interessiere sich für sein Heilpraktikerwissen, fing an aufzuzählen 
“Also da wären Bachblüten, Schüssler Salze, Weizengras ...” Axel unterbricht ihn “Egal was es ist. Hau es weg. SOFORT.”

Endlich haben sie es geschafft. Voller Freude betreten sie die 5. Dimension, einen hellen lichtdurchfluteten Ort. Leise meditative Musik erklingt, nur ab und an unterbrochen durch eine zarte Frauenstimme: “Krrrr. DingDongDung. Die Männergruppe von kreuz punkt net trifft sich täglich 10 Uhr zur Therapie im Rosa Salon auf der Christopher Straße. Liebe und Licht euch allen. DingDongDung.” 

Hell gekleidete und ständig lächelnde Wesen schwebten förmlich über die Gänge und begrüßten die Neuankömmlinge. 
“Haaallllooooo ihr. Seid gegrüüüßt. Liiiiebe. Liiicht. Laaast euch umarmen. Laast uns Energien austauschen.” 
Axel, dessen Augen sich weit geöffnet hatten und dessen Gesichtsfarbe vom aschfahlen über leichtes rosa ins dunkelrote übergegangen war, stand für eine Weile unter Schock bis er förmlich explodiert. 
“Ich drücke hier niemanden und tausche gar nichts mit irgendwem aus. Was ist denn das hier für ein Schwuchtelverein. Wo sind die uniformierten marschierenden Reichsdeutschen, die mit Fackeln eine Parade abhalten.”
Er blickte aufgeregt ständig von rechts nach links und zitterte am ganzen Körper. Die engelhafte Wesenheit mit lockigen langen Haaren lächelte weiter. 
“Fackeln? Paraden? Achso. Um 20 Uhr startet die Love & Lightparade. Hast dich ja schon schick kostümiert. Können gern zusammen losziehen.” 
Das war zu viel. Axel kochte. “Wir fliegen sofort zurück. Da schau ich mir den Weltuntergang lieber hautnah an und geh mit dem Rest unter, als nur noch eine Minute hier zu sein. Los kommt, wir gehen.” Zielgerichtet läuft er los. Peter und Mario bleiben zurück.
“Axel. Warte doch mal, Axel.” Peter rief ihm hinterher. “Axel. Nu warte doch. Lass uns doch erstmal schauen wie es sonst noch ist. Außerdem hab ich Hunger. Wir haben noch gar nichts gegessen.” Er dreht sich zu den engelhaften Wesen. 
“He Leute, wo ist denn hier die Kantine?” 
“Kantine? Gibt es hier nicht. Mach einfach den Mund auf.” 
Ein Lächeln zierte Peters Gesicht. “Na das ist doch mal was. Wie im Schlaraffenland. Mund auf und der Braten fliegt direkt rein. Super...Aaaaaaaaaaaa.” 
Er stand mit offenen Mund da und wartetet. “Was ist denn nun? Wo bleiben die leckeren Speisen.” Fragend wendet er sich wieder an die Wesenheiten. “Neiiiin. So was grobstoffliches gibt es hier nicht mehr. Du ernährst dich hier von Licht. Von reiner Energie.” 
Das Lächeln verschwand aus Peters Gesicht. “Axel. Warte ich komm mit. Lass uns bloß schnell weg hier. Los Mario komm.”

Nach langem Suchen erreichten Sie endlich das Parkdeck und kamen zu dem Ort, an dem Axel die Flugscheibe geparkt hatte. Doch sie war nicht da. Nur ein leerer Platz wo eigentlich die ASS1933 stehen sollte. 

“Genau hier hab ich sie abgestellt. Selbst hier in der neuen Welt wird geklaut. Das kann doch nicht wahr sein. Genau hier, wo ‘Reserviert für Führer’ stand.”
Axel konnte es nicht fassen. Die neue Welt entsprach so gar nicht dem, was er sich darunter vorgestellt hatte und war ja noch schlimmer als die alte. 

“Suchen sie die Flugscheibe, die hier stand.” fragte ein kleiner Engel, welcher zufällig das ganze mitgehört hatte. “Die hat vorhin so ein kleiner Melancholiker mit Schnauzer und Scheitel wutentbrannt weg geflogen. Scheint aber nicht richtig damit klar zu kommen. Hat mehrere andere Scheiben gerammt und ist dann in den Weiten des Universums verschwunden.” 
Axel war am Boden zerstört. Doch es half ja alles nichts. Sie mussten einen Weg finden hier weg zu kommen und gingen auf die Suche nach irgend einem Transportmittel, welches in der Lage war, sie wieder auf die Erde zu schaffen.  

“Schau mal da, der Alexander ist ja auch schon hier.” Peter zeigte auf einen Mann, der auf die drei zugerannt kam. “Komisch der grinst doch sonst immer. Was ist denn mit dem los?” 

Als er sich näherte, sah man ein angstverzerrtes Gesicht und völlig außer Atem schrie dieser: “Helft mir. Helft mir. Die bösen Geister verfolgen mich.” Doch ehe man überhaupt nachfragen konnte, flüchtetet er schon wieder. Gefolgt von einer Gruppe Geister, die lautstark hinter ihm her riefen. 
“Da ist er, der Geisterquäler. Unsere halbe Familie hat er ausgeräuchert. Schnappt ihn euch!” Und schon waren sie wieder verschwunden. Schulterzuckend setzten die drei ihre Suche fort.

Nachdem Sie eine Weile ziellos hin und her gelaufen sind, entdeckten Sie plötzlich vier Pferde, die in einem kleinen Stall angebunden waren. Weit und breit war niemand zu sehen. 

“Das ist unsere Chance. Die nehmen wir.” In dem Moment, als sie die Tiere losbinden wollten, tauchte ein junger Mann mit Bart und weißen Gewand auf, dessen Haupt von einem heiligen Schein geziert wurde. 
“Stopp. Was macht ihr denn da. Das sind die Pferde der Apokalyptischen Reiter. Die könnt ihr nicht einfach so nehmen.” 
Was nun? Was sollen sie machen? Peter versuchte die Situation unter Kontrolle zu halten.
“Wir müssen weg hier und wenn du uns hinderst, dann wenden wir Gewalt an. Das ist der Doktor, Experte für Strahlenwaffen.” 
Er aber erwiderte: “Ruhig, ruhig Leute. Ich will euch nicht aufhalten, aber ihr müsst mich mitnehmen. Ich bin Lord Sananda.” 
Schweigend und mit fragendem Blick schauten die drei ihn an. 
“Ihr wisst schon, Jesus. Mein Vater ist der Boss hier.” 
Axel schien das egal zu sein. 
“Ist  ja ein komischer Kerl, dein Vater. Wärst du mein Sohn, würde ich dir erstmal die Haare schneiden. Egal, sind vier Pferde. Reicht für alle. Such dir eins aus und dann lasst uns endlich weg hier.”

Warum Lord Sananda eigentlich weg will, ist schnell erklärt. Bereits kurz nach der Auferstehung kam es zum Streit zwischen Vater und Sohn. Gott, der unter einer leichten Homophobie leidet, machte sich Sorgen, da sein Sohn nur mit Männern rumhing. 

“Ja aber Papa, du hattest mir doch gesagt, umgib dich mit Jüngern.” 
Gott vergrub sein Gesicht in seiner Hand und sprach: “Ich habe gesagt, umgib dich mit JüngerEN. Ich fand, dass es nicht gut ist, wenn du ständig nur bei den Alten und Kranken bist. Du solltest dein irdisches Leben auch mal genießen. Sollte ja von Anfang an nicht sonderlich lang werden. Und was haben wir jetzt davon. Nur Kerle in den Chefetagen in unseren irdischen Zweigstellen. Ständig darf ich mir deswegen irgendwelche Vorwürfe von der Jungfrau Maria anhören. Das ist schon ein Kreuz mit dir.” 
Gott war verärgert und Sananda den Tränen nah. 
“Ja aber Papa das kommt davon, dass du immer so nuschelst oder durch irgendwelche brennenden Büsche sprichst.” 
So ging das eine Weile hin und her bis irgendwann Sananda meinte “Mir reicht es. Ich kehre zurück auf die Erde. Da liebt man mich. Wirst schon sehen was du davon hast.” 
Und so kam es, dass auch der Gottessohn, auf der Suche nach einem Transportmittel, auf die vier Pferde gestoßen war. Obwohl dies bei ihm kein Zufall war, da er um die Weihnachtszeit immer von Ställen magisch angezogen wird.

“Also ich nehme das erste Pferd. Das passt zu mir. Ist so schön weiß.” sprach Sananda und Axel erwiederte “Ok, Peter du nimmst das dünne, wo Hunger draufsteht. Ich nehme Krieg und Mario das blasse ängstliche Pferd mit den schlechten Zähnen. Dann passt das.” 

Sie bestiegen alle ihre Pferde und los ging der apokalyptische Ritt zurück zur Erde.

Apokalyptische Pferde sind eigentlich keine einfachen Tiere und es braucht normalerweise besondere Erfahrung und jahrtausendlanges Training, diese zu reiten. Zum Glück waren die Pferde schon programmiert und kannten den Weg zur Erde. So brauchten die vier sich nur irgendwie im Sattel zu halten. 

“Wuaaa. Yehaaa.” 
Es ging quer durch die Galaxie. Lord Sananda vorne weg und weit abgeschlagen dahinter Axel, Peter und Mario. 
“Schau mal Axel, da vorn, das ist doch die ASS.” 
Peter zeigte auf eine kleine braune Scheibe in einiger Entfernung . Diese flog in einem unkontrollierten Zickzack-Kurs durch das Weltall und rammte unterwegs dabei den ein oder anderen Mond. 
“Hinterher. Die kriegen wir. Das ist meine Scheibe. Aaaaaaattacke.” 
Axel gab seinem Pferd die Sporen, Mario und Peter folgten ihm mit lauten Geschrei. Die ASS flog immer noch ziemlich unkoordiniert durch das All. Dahinter versuchten unserer drei Experten diese zu erreichen. Doch jedes Mal wenn sie sie fast erreicht haben, machte sie einen kurzen Satz nach vorn und vergrößerte so ihren Abstand wieder.

Ganz in der Nähe der Erde zog ein dunkler Planet seine Bahn und nahm Kurs auf diese. Es war Nibiru auf dessen Oberfläche sich das Volk der Anunnaki versammelt hatte und voller Sehnsucht das Vorbeikommen an der Erde erwartete. Sie jubelten ihrem Anführer zu, der gerade eine Ansprache hielt. 

“Volk der Anunnaki, nach 3600 Jahren ist es so weit und wir erreichen die Erde. Endlich können wir unsere Goldvorräte auffüllen und zwar mit dem Gold, was die Menschheit, unsere Sklaven, in dieser Zeit gesammelt haben. Lang leben die Anunnaki." 
Vor 3600 Jahren verpflanzte dieses Volk den Menschen per Gen-Manipulation die Gier nach Gold. Danach entfernte sich ihr Planet Nibiru wieder von der Erde und würde dieser erst in 3600 Jahren wieder nahe kommen. Das Ziel war, dass die Menschen in dieser Zeit genug Gold gebunkert hätten, welches sie dann nur noch abgreifen müssten. Damit das ganze Gold nicht überall vereinzelt herumliegt und das Einsammeln ewig dauert, so wurde eine Art Pawlowscher Reflex programmiert, der bei einigen ausgewählten Erdenmenschen beziehungsweise besonders hörigen Sklaven dafür sorgt, dass bei angekündigten Weltuntergängen plötzlich das immense Verlangen aufkommt, Gold zu bunkern. Doch sollte der Plan nicht aufgehen. Gerade in dem Moment als Nibiru knapp an der Sonne verbeiflog und kurz davor war von der Erde aus gesehen zu werden, rammte eine braune Scheibe einen der Nibirumonde, welcher aufgrund dessen wie ein Stein vom Himmel auf den Planeten fiel. Der Moment dafür hätte ungünstiger nicht sein können. Da Nibiru sich gerade knapp neben der Sonne befand, so hat dieser Aufprall die Bahn des Planeten so verändert, dass dieser nicht wie geplant Richtung Erde zog, sondern mit einem lauten Zischen in der Sonne verschwand und sich die langjährige Planung der Anunnaki an das Gold zukommen in einem M-Flare auflöste.

Derweil haben sich im idyllischen südfranzösischen Dörfchen Bugarach mehrere hundert Esoteriker  und Weltuntergangsjünger zusammengefunden und saßen, lagen oder standen in kleinen und großen Grüppchen. Dabei tanzten und sangen Sie. 

“Jede Zelle meines Körpers ist glücklich...”
Plötzlich hörte man vom Himmel her ein lautes Pfeifen und ein leuchtender Punkt raste heran. Mit lauten Rums schlug dieser in den Berg Pic de Bugarach ein. 
“Das Ende es ist nah. Endlich das Ende ist da.” 
“Jetzt fallen die Masken.” 
“Jetzt werden sie nie wieder über uns lachen.” 
“Jetzt werden sie nie wieder lachen.” 
Als sich der Staub etwas gelegt hatte, kroch ein hustender Sananda hervor, stellte sich auf eine kleine Erhöhung, hob die Hände und sprach das erste, was ihm bei dem Anblick der staunenden Menge einfiel: “Selig sind die Dummen, denn Sie wissen nicht was sie tun. Ich bin Lord Sananda” 
Verwundert schauten die Menschen um den Berg ihn an. 
“Ich bin’s. Sananda.” 
Immer noch keine Regung. Nur fragende Blicke.
“Na ich bin es, Jesus.” 
Jetzt jubelten alle. 
“Er ist erschienen. Gottes Sohn ist auf die Erde zurückgekehrt. Das jüngste Gericht hat begonnen.” 
Lord Sananda, dem plötzlich bewusst wurde, was seine Rückkehr eigentlich bedeutete, sagte nur kurz 
“Oh...scheiße.”

In diesem Moment donnerte es und mit lauten Grollen nährte sich mit atemberaubender Geschwindigkeit eine braune Scheibe, gefolgt von drei kreischenden Reitern.

“Die Apokalypse beginnt. Die vier? ähm drei apokalyptischen Reiter kommen und die Aliens in diesem UFO werden uns Auserwählte retten. Schickt euer positiven Energien in den Himmel und heißt unserer Retter willkommen. Sie werden uns von allem Leid heilen.” 
Die gesamte Esogemeinde der Erwachten erhob sich und blickte zum Himmel. Die  Arme waren nach oben gestreckt und im Chor riefen alle monoton. 
“Heil, heil, heilet uns.” 
Sananda beobachtet dies mit Skepsis. 
“Äh Leute, ich denke eher nicht das dies eine sanfte Landung wird. An eurer Stelle würde ich in Deckung gehen. Sonst ist dann nichts mehr von euch übrig, was man heilen könnte.” 
Doch hörte ihm niemand zu und so ergriff Sananda allein die Flucht. Alle konzentrierten sich auf die ASS1933. Was sie nicht sehen konnten, war dieser kleine Mann mit Schnauzer und Scheitel, der krampfhaft versuchte sein Fluggerät unter Kontrolle zu bringen. Als er die ganzen Menschen sah, die ihn mit offenen Armen begrüßten, unterbrach er seine Bemühungen, stellte sich auf und winkelte seine Arm an, so dass seine rechte Hand sich mit der Innenseite nach vorn etwa auf Brusthöhe befand.  
“Ahh. Sährrr schön. Die Bäwägung ist gekommen und begrrrößt ihren Föhrrrer. Mössen wir aber noch öben. Da wirrrd nur der rrrrechte Arrrrm gehoben.” 
Doch seine Freude war nur von kurzer Dauer. Mit lautem Krachen und einer gewaltigen Explosion schmetterte die Flugscheibe in den Berg. Der Boden zitterte und eine riesige Staubwolke legte sich über das kleine Örtchen Bugarach am Fuße des Berges. Es war ein kleiner, lokal begrenzter Weltuntergang, der da stattfand und den, die als so sicher geglaubte Gemeinde, über sich ergehen lassen musste. 
Inzwischen hatten es Axel und seine zwei Kameraden geschafft relativ unbeschädigt zu landen. Während überall verstörte Menschen umher irrten und jammerten, Brände loderten, Schreie ertönten und alles im dunklen schwarzen Rauch lag, stieg Axel von seinem Pferd, stellte sich mit verschränkten Armen hin und lächelte 
“Herrlich. Sehr schön. Ein phantastischer Anblick. Ich liebe die Katastrophe.”

Und so ist an diesem 21.12.2012 nur in Bugarach die Welt untergangen. Doch wirklich nur da? Nicht ganz. Als die Apokalyptischen Reiter feststellten, das man ihre Pferde entwendet hatte, waren sie außer sich vor Wut und da sie nun nicht mehr sonderlich mobil waren, führten sie die Apokalypse eben da durch wo sie gerade waren. So ist von der 5. Dimension nicht mehr all zu viel übrig und wir müssen sie neu aufbauen. Das kann noch ein paar Jährchen dauern. Aber ihr wisst ja - nach dem Weltuntergang ist vor dem Weltuntergang. Es wird sicher noch andere Kalender geben, die einfach mal so enden können. Und auch im Bibelcode wird sich bestimmt der ein oder andere Hinweis finden lassen. Ihr müsst euch nur etwas Mühe beim Suchen geben.

Ich bin Lord Stultissimus und im Moment sitze ich mit Lord Ebriosus und Lady Nada in einer kleinen Taverne auf Ganymed. Irgendwo da draußen lösen sich die letzten Reste der 5. Dimension in Rauch auf, während sich die olle Gaia weiterdreht. Wird ein ordentliches Stück Arbeit eine neue 5. Dimension aufzubauen. Aber mit eurem naiven Aberglaube seid ihr uns eine große Hilfe dabei. Also dann, lasst uns darauf mit einem guten Becher ‘Iw HIq anstoßen. Prost euch allen und ein schönes Weihnachtsfest. Wir sehen uns - spätestens - zur nächsten Apokalypse.

Kommentare:

  1. ????????????????????????

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    1. Des kanndschd ned verstähe, des muschd erläbe!

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    2. Anonym, kannst Du das auch im ganzen Satz formulieren?

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  2. Viele haben nix verstanden ob Aufstieg oder nicht wenn jeder Jeden bekämpft und sich die Menschen nicht ändern können wir in die 10. Dimension steigen dann is eh alles für den A....

    Werdet endlich wach und kämpft dass sich einiges ändert nut gemeinsam sind wir stark!!!1

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    1. Wer sich aus der Realität verabschiedet hat, alles glaubt, jeder Verschwörungstheorie anhängt und für alles überall nur nicht bei sich selbst nach einen Schuldigen sucht, der ändert gar nichts, sondern träumt nur von einer heilen Welt ohne auch nur irgendwas zu verbessern.

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  3. Der größte Feind des Menschen ist der Mensch und sein Ego!!!!

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    1. 4 Ausrufezeichen. Noch eins mehr und du beginnst deine Unterhose auf dem Kopf zu tragen.

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    2. Genau: "Homo hominem lupus", wie der gemeine Lateiner fabulierte oder auch "It's NOT Lupus", wie Dr. House in unnachahmlicher Art immer zu sagen pflegte.

      Ego!!!! te non absolvo.

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    3. In nomine patris et filii et spiritus sancti

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    4. pffft...

      pie jesu domine, dona eis requiem

      http://youtu.be/YgYEuJ5u1K0

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  4. Danke Wilki,
    für einen fantasievollen Ausflug in die 5. Dimension!

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  5. Spitze, Wilki.
    gefällt mir sehr.

    Eva

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  6. Bitte ein Sequel.
    Mario ist zu kurz gekommen.
    Wäre auch mit einer "Episode I" einverstanden.

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    1. Mario ist neuerdings schwer zu fassen als Undercoveragent "Klaus Meier"

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  7. Genial und ich gebe zu, alle Channelings hatten was wahres und und was unwahres, doch zwischen den Zeilen lesen bringt mehr. Packen wir es an, ich habe kapiert das wir oft wie Kleinkinder nach unserer Mutter schreien. Doch Fakt ist für mich, das Christus im Wesen in den Menschen erwacht als göttliches Bewusstsein das in uns allen ist, man nuss es nur aus dem Unterbewusstsein in das Bewusstsein bringen . Danke für diesen unterhalzsame Weihnachtsgeschichte........sich aus der Verantwortung zu mogeln ist ein ......!!!!!! Strausskopf im Sand oder drei Affen. The show must go on,,,,,schaun wir mal dann sehen wir schon ;)

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  8. Menschen sollten, wenn sie wollten lernen sich selber zu helfen, dann wäre allen geholfen und so manch ein Helferlein könnte dann auch mal entspannt leben und nicht immer helfen zu müssen, weil so viele hilflos sind..............Boa wer möchte da Gott sein? i net.........

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  9. ich bestell mir ne Flugscheibe, brauch mal Urlaub................haha.....wir Menschen sind lustig......

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  10. keiner kann aber auch vor sich selbst leugnen, das was im Holabusch ist.........bin gespannt wohin unsere Reise noch geht......ich werde hier weiter lesen und mich amüsieren........viel Erfolg uns allen.

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    1. Ester, hast du das Turibulum aus der Kirche mitgehen lassen?

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