Freitag, 20. September 2013

Ein Brief an den König

Sehr geehrter Herr Imperator Fitzekuziar,

ich wollte eigentlich gern einen größeren Betrag auf Ihrer Royalen Reichsbank anlegen. Dachte so an ein paar Hunderttausend. Ich habe ja - genau wie Sie - eine eigene Währung geschaffen und nenne Sie MO(no)PO(ly)-Geld. Den Umtauschkurs hab ich ebenfalls bereits verbindlich festgelegt. 1 MOPO entspricht 1 Engel, dann ist das mit der Rechnerei auch nicht so schwer. Selbstverständlich ist meine Währung mit Sachwerten gedeckt. So besitze ich mehrere Häuser und Hotels u.a. auch auf der Schlossallee. Außerdem gehört mir bereits das Elektrizitätswerk (selbstverständlich mit freier Energie) und der Westbahnhof.  Ich überlegte sogar, diese Sachwerte dem Königreich zu stiften. Wollte Ihnen schon die entsprechenden Karten zuschicken.

Doch dann fiel mir auf: Ich bin ja bereits ein eigener Staat. Ich besitze Staatsgebiet, bestehend aus vielen, im Kreis angeordneter Straßen und Einrichtungen, mit meinen drei Mitspielern verfüge ich auch über ein Staatsvolk und mit der Spielanleitung bin ich im Besitz einer eigenen Verfassung.

Aus diesem Grund wollte Ich Ihnen eigentlich diplomatischen Beziehungen anbieten, doch musste Ich feststellen, dass durch grob fahrlässige Fehler, die Ich hier im Einzelnen nicht benennen möchte, bei der Durchführung der Krönungszeremonie, Ihr Staat keinerlei reichskommissarischen Grundlagen hat und somit illegal ist. Außerdem können Sie bis heute keinen Friedensvertrag mit der Stadt Wittenberg vorweisen. Aus diesen Gründen habe Ich mit meinen drei souveränen Mitspielern beschlossen, Ihr Königreich zu übernehmen. Ich bin nun der Staat und Ich haben die Hoheitsgewalt rechtswirksam und legitimiert auf der Basis einer millionenfach gedruckten Spielanleitung (und nicht einer, in einer Nacht aufgeschriebenen, Phantasie eines einzelnen Mannes) inne und diese haben Sie anzuerkennen. Ob Sie dies anerkennen oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Es ist so, weil Ich es sage. Sie sind gerade zu verpflichtet diesen, meinen Staat zu dienen. Der hieß früher Königreich Deutschland und nun eben "Dem Wilki sein Staat".

Bevor Sie jetzt in Erwägung ziehen, rechtlich gegen mich vorzugehen, geb ich zu bedenken, dass ich Strafimmunität genieße, da ich im Besitz der "Sie kommen aus dem Gefängnis frei"-Karte bin.

Sie sehen, es hat alles seine freivongeistmäßig esoterisch spirituelle Ordnung und ist komplett von jeder Logik befreit und steht somit im Einklang mit Ihren Schöpfungsgesetzen und den Ansichten sämtlicher anderen Deutschen Reiche.

Sobald alle die einzig korrekte Meinung vertreten, nämlich meine, jeder das macht, was ich sage und alle Nestbeschmutzer aus meinen Reihen vertrieben sind, werde ich es in Erwägung ziehen, den übrig geblieben Rest Mich, als Ihren vom Schöpfer bestimmten Herrscher, wählen zu lassen.

Lassen Sie Uns gemeinsam beraten, wie wir im Königreich die illegale Ordnung abschaffen und die legitimierte Ordnung des Staates mit der Gesamtheit der spielregelkonformen Ordnung des Staates "Dem Wilki sein Staat" schrittweise auf sanfte Art durchsetzen. Als ersten Schritt übergeben Sie mir bitte umgehend, den Mantel, Reichsapfel und Zepter sowie das Schwert. Ihre Verfassung dürfen Sie als Andenken behalten.

Ich danke Ihnen für Ihre bisherige Arbeit im Deutschen Reich der Phantasie und wünsche Ihnen für Ihren kommenden Ruhestand, den Sie sich doch so sehr wünschen, alles Gute.

Wilki
Indrigator Adumbratus

PS: Ich habe bereits für Sie gewürfelt und gesetzt. Sie müssen Einkommenssteuer nachzahlen!

Freitag, 13. September 2013

Der Aufbruch zum Sommerfest - Kapitel V

Was bisher geschah, kann im Kapitel I, Kapitel II, Kapitel III und Kapitel IV nachgelesen werden!

Der Aufbruch endet

“Das ist ja eine Kacke! So ein Schrott! Nur Billigteile vom Pluto genommen, wa?”
Axel, der seinen Kopf weit in den Wartungsschacht des Skalarantriebes gesteckt hatte, war laut am schimpfen. Nada stand daneben, verzog bei jedem Wort das Gesicht und blickte dabei vorwurfsvoll zu Stultissimus. Dieser blickte unschuldig zurück.
“Für die Service und Wartung der Flugscheibe ist Ebriosus verantwortlich. Das ist schon seit Trilliarden von Jahren so, dass der Pilot sich auch um die Technik kümmert.”
“Jetzt sage bloß, dass dich das jetzt überrascht, dass unser Teamalki das nicht auf die Reihe bekommen hat.”, erwiderte Nada. Doch Ebriosus, der mit Jonathan den Barden inzwischen dicke Freundschaft geschlossen hatte, interessierte das alles nicht. Er trank lieber zusammen mit seinem neuen Freund eine Flasche 'IW Hlq nach der anderen.
“Ebriosus, du bisch...du bisch...bisch mei beschter Freund..hicks..hier hast du einen Terrierführschein, ganz für disch alleen...hicks.”
“Terrier… isch mag keine Hunde, abe trotzdem danke...hicks….”
“Nee keine Hunde.. damit kanscht alles flieschen, was wo es gibt.”
“Das kann ich auch so!”
Axel schimpfte immer noch.
“Das ist so ein Ausschuss. Mit Technologie des 3. Reiches hat das gar nix mehr zu tun. Gar nix.”
“Vielleicht hilft ja das Handbuch hier?”
Stultissimus reichte ihm ein dickes Buch. Axel lehnte ab.
“Viel zu dick. Steht eh nur Müll drin. Aus den tausend Seiten, da mach ich eine.”
“Ja und wissen sie denn schon, woran es liegt.”
“Sicher! Da reicht ein Blick. Natürlich nur, wenn es mein Blick ist. Mit Skalartechnologie kenn ich mich aus. Ist alles ganz einfach. Für mich jedenfalls. Muss man nur wissen.”
“Ja und woran liegt es.”
“Brauch ich dir nicht zu erklären. Verstehst du eh nicht. Nur soviel. Vermutlich Bruch der Skalarwelle.”
“Wellenbruch! Sag ich doch immer. Wellenbruch, einfach immer wieder Wellenbruch.”, tönte es aus dem zahnlosen Mund eines kleinen Mannes namens Mario. “Das ist garantiert Manipulation. Wie lange wollt ihr euch das denn noch gefallen lassen? Wacht endlich auf, Mensch.”
“Wir sind keine Menschen.”, stellte Stultissimus klar und wandte sich an Nada. “Du solltest doch nur den Skalarexperten holen. Warum hast du den kleinen gebisslosen Gnom und den dicken Typen, der gerade mein Abendbrot hin sich hineinstopft, mitgebracht.”
“Tschuldigung...mapf...mapf... war das ihres? Wusste nicht, dass sie das noch essen wollten. Ist aber ganz lecker. Was ist das? Bunte Nudeln?”
“Gagh. Eine klingonische Spezialität. War aber noch am Auftauen. Normal sollten sich die Schlangenwürmer bewegen beim Essen.”
Peter, der dicke Mann, unterbrach sein Kauen und schielte auf den kleinen Rest der aus seinem Mund herausschaute und der, durch den warmen Atem aufgetaut, sich anfing zu bewegen. Im hohen Bogen spuckte er alles in Richtung der drei traurigen GRS-Gestalten Jo, Micha und Ben. Der angekaute Rest der Würmer traf Jo mitten im Gesicht.
“Iiiiii. Nimm es weg. Nimm es weg…”
“Das ist ja widerlich.”, egelte sich Micha und rückte etwas zur Seite.
Ben konnte seine Schadenfreude kaum vermeiden und fing an zu lachen. Jo wischte sich mit den Händen den Würmerbrei aus dem Gesicht und reinigte diese an Bens Jacke. Dem verging nun sein Lachen. “He Jo. Der Anzug ist nur geliehen.”
Stultissimus nervten die ganzen Fremden auf seiner Flugscheibe. Er war zwar Chaos gewohnt, doch zeichnete er sich jedesmal dafür verantwortlich und nicht ein Haufen primitiver Erdenmenschen.
“Erst ungefragt essen und sich dann noch beschweren. Nada, wieso hast du die denn nun mitgebracht?”
“Ging nicht anders. Der Skalarexperte bestand darauf. Der Gnom ist wohl sein Assistent und der Dicke weiß, wo sein Heim ist und bringt ihn wieder nach Hause.”

Auf dem Kartoffelacker in Storndorf war es inzwischen schon tiefe Nacht. Detlef, Eleonore, Birgit, Johanne und Frank saßen zitternd im Kreis. Es hatte die letzten Tage so stark geregnet, dass sich große Wasserlachen auf dem Acker gebildet haben und die feuchte Luft das Kältegefühl noch verstärkte.
“Wer ist eigentlich für die Visalisierung des Lagerfeuers zuständig?”, fragte Detlef.
“Eleonore war dafür eingeteilt.”, antwortete Birgit mit ein wenig Erleichterung, dass sie dafür keine Verantwortung trägt.
“Ja, Eleonore.”, sagte Detlef vorwurfsvoll. “Wir warten und uns ist verdammt kalt. Würdest du dich jetzt bitte mal etwas anstrengen.
“Keine Ahnung was ihr habt.”, meinte darauf Eleonore, die angestrengt versuchte nicht zu zittern. “Ich sehe und spüre mein Feuer ganz deutlich. Das ist verdammt heiß. Wahrscheinlich schwingt ihr mal wieder alle in der falschen Frequenz und öffnet euch nicht ausreichend. An mir liegt es auf alle Fälle nicht. Hab gerade noch einen visualisierten Holzscheit aufgelegt. Man ist das warm.”
“Ja, ja.”, Johanne schloss die Augen und fing an hin und her zu wackeln. “Ja, jetzt kommst. Ich erreiche wohl langsam deine Schwingungen, Eleonore. Ich spüre ein wenig Wärme.”
Detlef und Birgit wollten dem in nichts nachstehen um nicht etwa als unspirituell zu erscheinen und bestätigten Johannes Aussage unter leichten bibbern.
Nur Frank schaute ungläubig.
“Bei der Wiking-Jugend früher haben wir immer eng gekuschelt damit uns warm wird. Ich hab dann meine Gitarre genommen und schöne Heimatlieder gesungen. Wartet mal kurz.”
Er nahm seine Gitarre und fing an: “Ich danke euch Kameraden….”
Plötzlich wurde sein Gesang je unterbrochen. Lautes Krummeln und Gedröhne war zu hören und am anderen Ende des Ackers erschienen helle Lichter.
“Das sind die schwarzen Hubschrauber, die uns verfolgen. In Deckung.”, Johanne schmiss sich nach hinten auf den Boden und landete mit lautem Platschen in einer großen Pfütze. Ein großer Wall Wasser spritzte auf den Rest der Gruppe.
“Ja schönen Dank, Johanne! Nun hast mein visualisiertes Feuer gelöscht. Ganz toll. Super. Jetzt frieren wir alle.”
Eleonore war sauer. Zum einem wegen des Feuers und zum anderen, weil sie nun von oben bis unten nass war. Die Lichter kamen immer näher und unter dem Gedröhne hörte man, erst schwach und dann immer deutlicher werdend, eine allen bekannte und wohlvertraute Stimme.
“Huhu. Hallo Leute. Das ist sooo schön euch alle zu sehen. Ich bin ja sooo gerührt. Ich fang gleich an zu weinen.”
Es war Medi, die da rief und mit einer großen Gruppen Motorradfahrer den Acker überquerte.
Sie hielten vor Detlef und den anderen an. Medi stieg ab und begrüßte ihre Freunde.
“Hallo. Wo sind denn die 200-250 anderen Teilnehmer? Schlafen die schon in Ihren Zelten?”
“Ist noch keiner da.”, bemerkte Detlef leise. “Aber die Bühne steht schon, visualisiert versteht sich.”
“Eh Medi, Schnecke…”, der Boss der Rockergang stieg ebenfalls von seinem Motorrad ab.
“Medi, hast du nicht gesagt, hier steppt der Bär. Hier ist große Party. Jede Menge Weiber und so.”
“Also von Weiber hab ich nie was gesagt, nur vom weiblichem Prinzip.”

“Das kann raus. Den Mist braucht auch keiner. So jetzt hier noch mal klopfen und da dran wackeln. Wir haben ja früher immer Quetschmetalle verwendet. Für unsere Plasmaantriebe. Bekommt man ja heute gar nicht mehr.” Axel war konzentriert bei der Sache und werkelte am Skalarantrieb.
“Das A und O beim Skalarantrieb ist die Überwindung der Gravitation. Muss man Wissen. Ist nämlich ne Aufkraft. Wissen auch die Wenigsten.”
Nada wurde etwas skeptisch, ob die Idee so gut war, den so genannten Skalarexperten zu rufen.
“Und, bekommen Sie es hin, Dr. Stoll?”, fragte sie.
“Mädel. Ich wüsste sonst niemanden außer mir, der dass kann.”, antwortete dieser voller Überzeugung.
Jo wurde auch etwas nervös und blickte auf die Uhr.
“Wir hätten schon längst da sein müssen. Die Massen erwarten uns sicher schon ungeduldig. Ich höre sie schon rufen ‘Jo, Jo, Jo, Jo’.”
“Warum nur Jo. Die können ja auch meinen Namen rufen.”
“Ok. Ein paar rufen auch Micha.”
“Und warum rufen die nicht meinen Namen.”, fragte Ben. Micha und Jo schauten diesen verwundert an.
“Warum sollte da jemand Ben rufen. Außer es kommen ein paar KB-Gold-Kunden von dir. Nur, wenn die Ben rufen, dann sollteste schnell weglaufen.”, grinste Micha.
“Hört auf. Streitet euch nicht. Jeder weiß, dass ich der Oberaufbrüchler bin. Die Leute kommen nur wegen mir. Ich bin ihr Held. Mutig schreib ich Leserbriefe in die Kommentarfunktion beim SPIEGEL. Da könnt ihr nicht mithalten.”, sprach Jo voller Stolz.
Doch Micha wollte dem nicht zustimmen.
“Wenn einer ihr Held ist, dann doch wohl ich. Ich habe die Alsfelder Beschlüsse formuliert.”
Nun schauten Jo und Ben ganz verwundert Micha an und fragten im Chor:
“Was für Beschlüsse?”

Derweil stand man in Storndorf immer noch zitternd auf dem Acker. Stefan war inzwischen vom Motorrad abgestiegen und lief leicht gekrümmt zu den anderen.
“Oh Leute mein Rücken. Medi du musst mich heute unbedingt noch massieren im Zelt.”
“Welches Zelt? Das war doch alles im Wagen.”
“Und wo sollen wir heute schlafen.”, fragte Stefan.
“Detlef hat doch ein Zelt. Da rücken wir eben alle zusammen. Dann wird es auch wärmer. So viele sind ja nun nicht gekommen. Verstehe es aber nicht, warum keiner weiter da ist. Wir hatten doch über 100 Anmeldungen. Detlef du hast doch die Liste. Vielleicht haken wir mal ab, wer schon da ist. ”
Detlef kramte in seiner Tasche und holte einen Zettel heraus.
“So gut. Ich ruf einfach den Namen auf und wer da ist, der ruft laut HIER!.”
Er stellte sich in die Mitte der Gruppe und fing an die Namen zu verlesen.
“Axel Schweiß… Rosa Schlüpfer… Bernhard Diener…. Klär Grube…. Rainer Nieder…. Vicky Mischdoch… “
Die Hier-Rufe blieben aus. Nur die Rocker fingen bei jedem Namen erneut an zu lachen und als Detlef die Liste durch hatte, wischten sie sich die Lachtränen aus den Augen.
“Muhahaha...haha.. man Medimaus, hast gar nicht gesagt, was du für Komiker als Freunde hast. Jetzt brauch ich erstmal was für meine Kehle.”, meinte der Gangboss und fing an sich umzuschauen. “Wo is’n hier die Bar?”
“Ja die Getränke sollte die Birgit visualisieren.”, meinte Eleonore schnell und blickte dabei voller Genugtuung zu Birgit. Diese verzog nur ihr Gesicht und giftete zurück.
“Weiß gar nicht was du hast. Ich steh schon die ganze Zeit an der Bar und trinke. Du etwa nicht. Schwingst wieder falsch, was?”
“Bäbäbäää!”
Beide Frauen schauten sich feindselig an und man spürte, dass nur ein Funke genügte, um die Situation zum explodieren zu bringen. Detlef stellte sich zwischen die beiden und wollte die Lage beruhigen.
“Mädels. Mädels. Lasst uns inne halten. Lasst uns für Frieden und Liebe meditieren. Lasst uns Kerzen anzünden. Hat jemand Feuer oder Kerzen mit.”
“Frag Eleonore. Die ist fürs Feuer zuständig. Vielleicht kann sie ja welches spucken.”
Kaum hatte Birgit den Satz beendet, wurde sie auch schon von der wütenden Eleonore auf den Boden geworfen, mitten in den Schlamm hinein. Die Biker stellten sich im Kreis um das kämpfende Paar und fingen an zu Klatschen und zu Gröhlen.
“100 Mäuse auf die Kleine. “
“Ich setzt 50.”
Detlef stand daneben und versuchte verzweifelt das Schlammcatchen zu beenden.
“Eleonore! Birgit! Bitte! Wir wollen uns doch lieben und nicht bekämpfen. Bitte! Hört auf!”

“So das noch hier rein. Da noch gegen treten. Da dran wackeln.”
Axel war immer noch mit dem Skalarantrieb beschäftigt. Doch plötzlich hörte man, erst leise und dann immer lauter werdend, ein Summen.
“Er hat es geschafft. Der Antrieb läuft.”, freute sich Nada.
Axel schaute ganz überrascht und rief verwundert: “Ach echt… hmmm… ja genau, eine Kleinigkeit für mich. Physik für’n Kindergarten ist das.”
“Super gemacht Herr Doktor.” Stultissimus klopfte Axel auf die Schulter. “Jetzt können wir endlich weiter. Ebriosus setzt dich ans Steuer. Wir fliegen Richtung Ganymed.”
“Ähm...Moment. Ihr habt versprochen uns nach Sterndorf zu bringen.”, erwiderte Jo darauf.
“Achso. Stimmt. Wir müssen ja erstmal die ganzen Blindgänger wieder loswerden. Also Ebriosus erstmal nach Sterndorf.”
“Ne war das nicht Storndorf.”, fragte Micha.
“Weiß gar nicht mehr. Mit Namen hab ich es nicht so.”, antwortete Ben.
“Sterndorf, Storndorf. Ihr müsst euch schon mal entscheiden auf welchen Weg wir uns machen sollen und welches Ziel ihr habt.” Stultissimus blickte die drei fragend an.
“Wir sind vom Aufbruch. Wir legen uns da nie so genau fest.”, meinte Ben und Jo sprach etwas mitleidig. “Wenn ich nur an Strategie und Zielführung denke, kommen in mir unangenehme Erinnerungen an unser Forum hoch.”
Nach einer kurzen heftigen Diskussion, einigte man sich schließlich, nachdem man auf einer Karte Alsfeld gefunden hatte, auf das doch Alsfeld näher liegende Storndorf. Man war sich zwar nicht sicher, betrachtete es aber als wahrscheinlicher als Sterndorf. Zumal Letzteres wohl eher außerhalb Deutschlands bzw. der BRD GmbH liegt. Obwohl man dies auch nicht mit 100% Sicherheit zu sagen vermochte, so ohne Friedensvertrag. So machte man sich, nachdem man Axel, Peter und den zahnlosen Gnom abgesetzt hatte, auf nach Storndorf.

Auf dem Acker bei Alsfeld indes ging der Kampf in die zweite Runde. Johanne fand Gefallen daran und hüpfte voller Begeisterung neben dem Schlammring umher. Sie boxte dabei wild mit den Fäusten in die Luft. “Ja. Gib’s ihr. Knall ihr Licht und Liebe um die Ohren.”
Detlef war davon nicht sehr angetan und verstand Johannes Freudentanz überhaupt nicht.
“Johanne, wie kannst du nur. Was ist mit unseren Werten, unseren Idealen, unsere Harmonie.”
“Ach komm Detlef. Du tust ja glatt so als hätten wir sowas wie feste Werte und Ideale. Wir drehen die Dinge doch immer so, wie wir sie brauchen und hinterher machen wir alle ne Mediatation für Harmonie und Frieden. Falls wer Fragen stellt, schieben unseren Streit dann wie immer auf böse negative Einflüsse von denen da oben.”

Plötzlich fing der Boden an zu beben und ein helles Licht näherte sich und wurde größer und größer. Der Kampf fand ein plötzliches Ende und alle blickten nach oben ins Licht.
“Das ist die Strafe der geistigen Welt für euren Streit. Sie kommen euch holen.” Detlef erhob die Hände und fing an zu flehen. “Bestraft die Beiden, die haben Schuld. Ich sende euch Harmonie, Liebe, Licht und Euros, aber verschont mich.”
Als das Licht nah genug heran war, erkannte man die riesige Flugscheibe und Frank nahm plötzlich Haltung an. “Das ist der Führer in seiner Reichsflugscheibe. Der kommt von seiner Mondbasis um Deutschland neu erblühen zu lassen. Ich sage euch, mein Gesang war es, was ihn dazu bewogen hat. Deutschland, Deutschland über...”
Sein angestimmter Gesang ging aber in dem lauten Grollen der Flugscheibe unter, so dass keiner weiter Notiz von ihm nahm. Die Flugscheibe schwebte zur Landung an und setzte sanft auf dem Acker auf. Alle versammelten sich davor und blickten voller Spannung auf die sich öffnende Luke. Und wer stieg aus? Nein kein Führer, nicht mal annähernd so etwas, sondern Jo, Micha und Ben, gefolgt von dem schwankenden und lallenden Jonathan den Barden. Sie blieben vor der Gruppe stehen und schauten sich um.
“Hallo Leute. Wir sind da. Habt ihr uns schon vermisst?”, begrüßte Jo die Anwesenden. Als er Medi sah kam er kurz ins Stottern. “Medi! Schön, du lebst. Wir haben wirklich ALLES versucht, dich und Stefan zu retten. Ben hatte die ganze Zeit Kontakt zum Universum und hat Wünsche ohne Ende geschickt. Ich selbst hab die Angelegenheit zur Klärung dem morphogenetischen Feld übergeben.”
Micha war nicht so begeistert und versteckte sich hinter Jo. Neben Medi stand der Chef der Rockergang. Dieser interessierte sich aber nicht für ihn, sondern fragte nur. “Eh Leute, habt ihr was zu trinken dabei. Also echtes, nicht so eingebildetes Zeugs.”
“Klar...hicks...isch hab jede Menge 'IW Hlq dabei. Das reicht für alle. Sind ja eh nicht viele.” Ebriosus freute sich, denn er trank nie gern allein, sondern liebte die Gesellschaft und mit Hilfe von Jonathan den Barden rollte er unter dem Jubel der Rocker ein Fass 'IW Hlq nach dem anderen aus der Scheibe. Sogleich begann die Party und mit jedem Becher mehr, fielen die Hemmungen. Johanne tanzte wild umher. Birgit und Eleonore stießen auf ihre Versöhnung an. Detlef erzählte jedem, der nicht schnell genug von ihm weg kam, dass das mit dem Raumschiff seine Idee wäre und er persönlich die Visualisierung durchgeführt hat. Frank suchte noch immer den Führer und lief durch die Flugscheibe. ”Mein Führer, wo seid ihr? Wo habt ihr euch versteckt. Führer, Führer piep einmal. Deutschland braucht euch.” Der kleine Ben war schon nach dem ersten Schluck 'IW Hlq ins Koma gefallen, Stefan unmittelbar nach dem Faustschlag von Medi, als er ihr den Becher 'IW Hlq mit der Begründung wegnehmen wollte, dass sie in ihrem Zustand keinen Alkohol trinken darf. Micha schloss Freundschaft mit der Rockergang und Jo, der sich von Detlef die Kamera geliehen hatte, filmte alles.
“Seht ihr. Es organisiert sich doch alles von selbst. Dank der Hilfe des Universums und unserer galaktischen Retter wird dies ein super Sommerfest. Lord Stultissimus teile doch bitte deine Weisheit mit uns. Richte deine Worte an uns und erleuchte unseren Freigeist.”

Plötzlich wurde es still. Alle schauten gespannt zu Lord Stultissimus. Ihm war das auf der einen Seite sehr unangenehm, auf der anderen Seite aber fühlte er sich geehrt. Er stellte sich auf die Flugscheibe und fing an zu reden:

“Liebe komischen Leute hier. Ich bin Lord Stultissimus und komme von weit her um euch eine Botschaft zu verkünden. Ich bin hier, um euch in das größte Geheimnis des Universums einzuweihen. Ein Geheimnis, welches so unglaublich ist, dass gerade ihr es wohl kaum glauben werdet. Das Universum möchte euch durch mich, als seinen Sprecher, in seiner grenzenlosen Größe mitteilen…”

Die Spannung stieg. Alle schauten voller Neugier zum Lord. Keiner wagte es zu sprechen, zu husten, ja man wagte kaum zu atmen. Jo, der fest glaubte gleich den Schlüssel des Universums in den Händen zu halten, konnte es kaum erwarten.

“Ihr!”, sprach der Lord weiter. “Ihr alle! Ihr seid dem Universum s c h e i ß e g a l.”

Nun standen alle mit offenen Mündern da und wollten, wie vorhergesagt, nicht glauben, was sie da hörten. Doch unbeeindruckt davon, setzte Stultissimus seine Rede fort.

“Es interessiert das Universum nicht, ob ihr glücklich oder traurig seid. Es hat kein Interesse an euren Wünschen, noch daran diese zu erfüllen. Es geht ihm am Arsch vorbei, ob ihr Liebe und Licht sendet oder Hass und Dunkelheit. Es kennt euch nicht mehr oder weniger als einen Steinklumpen, der unbeachtet seine Bahn um einen kleinen Stern zieht, so wie es viele dieser Steinklumpen und Sterne kennt. Ihr seid nichts Besonderes für das Universum. Ihr steht weder im Mittelpunkt, noch am Rand. Wenn das Universum euch und euren Planeten irgendwann vernichtet, dann ist das nichts Persönliches oder gar eine Strafe, sondern schlicht und einfach der Lauf der Dinge. Es folgt völlig nüchtern seiner, mit sich selbst erschaffenen Physik. Seine Gesetze sind vollkommen undemokratisch festgelegt und gelten auch dann, wenn ihr sie nicht verstanden habt. Dem Universum ist es dabei gleich, ob ihr diese Gesetzmäßigkeiten akzeptiert oder nicht. Es wird euch nicht in die Arme schließen, wenn ihr es anbetet. Wenn ihr unglücklich seid und an eurem Leben etwas ändern wollt, dann müsst ihr das schon selbst machen. Einfach irgendwelche eingebildeten Energien senden, Felder herbeischwurbeln oder in allen eine Verschwörung zu sehen, wird niemals funktionieren. Wenn ihr euch nur auf euer Nichtstun konzentriert, werden es immer andere sein, die mit echten Ideen, Kreativität, Wissen und fortschrittlichen Denken die Welt gestalten. ”

Schweigen! Keiner wusste, was er dazu sagen sollte und alle schauten zu Jo.
Der fing an zu stottern.
“Dada das….ich...ddddu...ddder...der Lord ist sicher ein bezahlter Agent vom System. Alles Lügen...Sie wollen uns nur mit der Realität verwirren. Ben, Detlef sperrt ihn sofort fürs Forum und auf Facebook. Hau bloß ab, du Lord Systemling und nimm die Realität mit. Wir wollen sowas hier nicht. Du zerstörst unsere schöne kleine visualisierte Welt und ruinierst unsere Geschäfte. Glaubst du vielleicht, dass Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen, sich auf einem durchnässten Acker irgendwo im Niemandsland treffen würden, um sich da irgendwelchen überteuerten, nichtfunktionierenden und völlig sinnlosen Krempel andrehen zu lassen?”

Und so endet der Aufbruch. Das Sommerfest wird wohl gleichzeitig das Abschlussfest sein und die versammelten Freigeister werden sich neuen Projekten widmen. Sie werden weiterhin gegen ihren wohl größten Feind kämpfen ohne auch nur den Hauch einer Chance zu haben. Denn ihr größter Feind ist niemand anders als die Realität und die gewinnt am Ende immer, da sie früher oder später jeden einholt.


Freitag, 6. September 2013

Wichtige organisatorisch feinstoffliche Hinweise zum GRS-Sommerfest

Da das Orgateam für das GRS-Sommerfest bereits mit den visualisierenden Vorbereitungsarbeiten völlig ausgelastet ist, habe ich mich auf Grund meiner bedingungslosen Liebe und lichtvollen Gestalt dazu bereiterklärt, wichtige Hinweise und Programmpunkte an dieser Stelle zu veröffentlichen und zu organisieren.

Zunächst möchte ich mitteilen, dass Michael Vogt im Moment leider nicht mehr zum Fest kommen kann. Wir arbeiten aber daran. Ben hatte ihn aus Versehen reflexartig gelöscht, als Michael in seiner Programmankündigung von Umsetzungsstrategie gesprochen hatte. Leider weiß Ben nicht, wie man Fehler rückgäng macht, da er dies noch nie in Erwägung gezogen hat. 

Wichtige Hinweise:

Wichtig sind uns vor allem Gemeinsamkeiten. Wir richten den Blick auf das, was uns verbindet und was wir gemeinsam erreichen wollen! Für Hinweise, was das zum Kuckuck sein könnte, wären wir euch sehr dankbar.

Bitte vergesst eure Klappstühle nicht. Den Klappspaten könnt ihr aber zu Hause lassen. Freundlicher Weise hat sich unsere Untergruppe der Holocaustleugner für das gesamte Wochenende bereit erklärt, den Latrinendienst zu übernehmen. Da sie sich somit da aufhalten, wo sie sich am Wohlsten fühlen, nämlich im tiefbraunen Sumpf, braucht ihr keinerlei Rücksicht nehmen und könnt sie ordentlich mit braunen Nachschub versorgen.  

Für das nächtliche Lagerfeuer bringt bitte eure Instrumente wie Gitarren, Trommeln, Blockflöten und jede Menge Liedtexte mit. Wir möchten nochmal darauf hinweisen, dass Blechinstrumente nicht geeignet sind, da sie nicht so gut brennen. Beim Papier der Liedtexte achtet bitte darauf, nur umweltfreundliches chemie- und gentechnikfreies Papier zu verwenden, damit beim Verbrennen keine giftigen Dämpfe entstehen. Für den allgemeinen Rauschzustand konnten wir bereits den Alexander Wagandt gewinnen, der uns eine größere Menge an Räucherware für ein breites Spektrum an Halluzinationen und Wahnvorstellungen zur Verfügung stellt. 

Bitte achtet auf Ordnung und Sauberkeit im Feldlager. Die Grundreinigung übernimmt unser vereinseigenes Schamanen-Team. Es wird sämtliche bösen Geister und negative Energien wegräuchern bzw. mental neutralisieren. Zu deren Unterstützung, bitten wir euch, ausreichend Energie-Harmonizer mitzubringen. Selbstverständlich können diese auch bei unseren Sponsoren in der Neppermeile käuflich erworben werden.

Jeden Morgen findet ein Fahnenappell statt. Zu den Klängen unserer Nationalhymne, werden wir versuchen die Flagge jedes Mal anders herum zu hissen. Den Text der Nationalhymne sollte jeder Aufbrüchler vorher nochmals üben. Hier zu Erinnerung der komplette Text:  "Nanananan Nanana .... nanananan.. nanannanannaaaaaa naaaaa naaaaa nanananan nana............. na............ nana...... nananananananna naaaannnnaaaaaannannan naaaaaa nananananan...na!!!!!!"

Selbstverständlich haben wir beim Frühstücksbuffet auch an die Aufbrüchler gedacht, welche sich bereits komplett von Licht ernähren. Lichtnahrung gibt es auf Vorbestellung in 100, 60 und 40 Watt, sowie für Kalorienbewusste als Energiesparvariante. Bitte bis zum 12.09. die genaue Bestellung channeln.

Die Teilnahme an der täglichen Friedensmeditation ist Pflicht. Weigerungen bzw. Versäumnisse werden im Anschluss daran mit Peitschenhieben bestraft.

Ganztägig können Agnihotra-Zungenbrecher-Kurse besucht werden. Lernen Sie das fehlerfreie 100malige hintereinander Aussprechen von Wörtern wie "Vyähruti" oder "OM-Tryambakam"

Ebenfalls ganztägig werden unsere Freunde vom Sauberen Himmel für sie da sein und sie mit sinnlosen, zusammenhanglosen oder nicht verstandenen Informationen rund um das Thema Geo-Engineering versorgen. Lernen Sie, wie sie mittels Lineal und der heiligen Geometrie die Flughöhe und Größe von Flugzeugen bestimmen können und warum sie niemals in die Uckermark ziehen sollten. Das umfangreiche Werbematerial kann käuflich erworben werden. 

Am Samstagnachmittag werden wir gemeinsam mit der Sauberen Himmel Gruppe lustige Spielchen organisieren, wie z.Bsp. "Stripp strapp strull, wer hat seinen Regenwassersammelbehälter als erstes voll" oder "Ich sehe eine Verschwörung, die du nicht siehst".  

DAS Highlight in unserem Programm:

Mit Freude können wir euch mitteilen, dass wir weder Kosten noch Mühe gescheut haben und als Ehrengast, Schirmherr und VIP den bekanntesten, beliebtesten, charmantesten, charismatischsten und bestaussehendsten Vertreter der GFdL gewinnen konnten. Lord Stultissimus in Begleitung von Lady Nada und Lord Ebriosus werden Freitag Nacht erwartet und bleiben über das gesamte Wochenende. 

Weiterhin sind geplant:
  • "Bei Anruf Tod - Wie man durch einfaches Akkuentfernen und -wegwerfen gefährliche Handystrahlung reduzieren kann."
    Vortrag von Prof. Dr. mob-com. No Kia
  • "Der geheime Kanzlerakt - Ich war jung und brauchte das Geld."
    Vortrag von Reichskanzler Norbert Schittke 
  • "Behauptungen durch Nichtwissen - Die Leere des Benjamin Ernst"
    Lord Stultissimus im Gespräch mit einem Blogwart
  • "Heldentat - SPIEGEL pack ein!"
    Jo Conrad berichtet über das wagemutige und gefährliche Unterfangen einen Leserbrief zu schreiben.
  • "Wer früher stirbt, ist länger tot."
    Vortrag über Germanisch Neue Medizin 
  • ...

Seid wachsam!!!!! Für weitere wichtige Informationen halten euch bereit!!!!!!!!!!!!

Euer Medium Wilki
basisdemokratisch bestimmter Orga-Chef des Sommerfestes(*)
(*) laut GRS Regeln ohne Wahl, da nur zu Organisationszwecken

PS: Leider hat sich oben in den Text der Nationalhymne ein Fehler eingeschlichen, der korrekte Text lautet:   "Nanananan Nanana .... nanananan.. nanannanannaaaaaa naaaaa naaaaa nanananan nana............. na............ nana...... nananananananna naaaannnnaaaaaannannan naaaaaa nananananan...nana!!!!!!"

Mittwoch, 4. September 2013

Lord Stultissimus Zusage zum GRS Sommerfest

Sehr geehrtes Orgateam,

mein Name ist Lord Stultissimus und ich würde gern zusammen mit meiner Partnerin Lady Nada sowie Lord Ebriosus am Sommerfest in Storndorf teilnehmen. Wir sind die offiziellen Vertreter der GFdL und wären so in etwa Freitag Nacht bei Ihnen. Laut Akasha-Chronik wird es sich wohl so ergeben, dass wir Jo, Ben, Micha und Jonathan den Barden gleich mitbringen werden. 

Wir würden mit unserer Flugscheibe anreisen und benötigen einen geeigneten Landeplatz. Könnten Sie diesen für uns visualisieren? Unser Essen haben wir bereits beim Universum bestellt. Dieses sollte wunschgemäß und reichlich geliefert werden. Es gibt Schaf im Schlafrock.

Gern möchte ich einen Vortrag zum Thema "Behauptungen durch Nichtwissen - Die Leere des Benjamin Ernst" halten, sowie einen Stand betreuen, auf dem neben keltisch-druidischen Bekennerausweisen, auch Kopien der verschollen geglaubten Alsfelder Beschlüsse angeboten werden. Diese Beschlüsse haben wir zufällig im morphogenetischen Feld gefunden als Lord Ebriosus sich da neulich übergeben mussten. Da fällt mir ein, Jo soll sich unbedingt beim Hintergrund melden. Es wäre wohl viel passiert.

Um unseren spiritusuellen Pegel zu halten, ist es äußerst wichtig, dass ausreichend Fässer 'IW Hlq vorhanden sind. Würden Sie das bitte arrangieren.

Für unsere Rückreise benötigen wir eine größere Menge freigeistiger Energie, auch als heiße Luft bekannt. Sollten ausreichend Teilnehmer auf dem Fest sein, so sehe ich da kein Problem. Komplizierter wird es da schon eher das Spinnoniumoxid zum Schmieren der Skalarwelle zu beschaffen. Wie wir aber erfahren haben, könnte uns Jo da weiterhelfen.
Ist es möglich das Eintrittsgeld anschreiben zu lassen? Im Moment kommen wir nicht an unser Konto. Durch OPPT wurden ja so ziemlich alles gepfändet. Während das auf euren Planeten keine Regierung, Bank und keinen Konzern interessiert, ist die Bank des Universum wohl die einzige in diesen, die das ernst nimmt. Blöd nur, das wir ausgerechnet da unser Geld haben. Spätestens am Montag nach dem Fest bezahlen wir. Dann öffnet die Königliche Reichsbank zu der wir wechseln. Nehmen Sie eigentlich auch Engelgeld? Ich könnte auch ein paar Erzengel zur Sicherheit hinterlegen. Würden Raphael und Michael genügen?

Ich habe gesehen, dass auch Sauberer Himmel bei Ihnen anwesen sein wird. Das ist schön. Ich bin offizieller Sprecher des Sauberen Stammtisch Ganymed. Ganz im Sinne von GRS basisdemokratisch durch mich selbst bestimmt. Wir könnten ein paar Chemtrails mitbringen. Die neue Sorte ist gentechnikfrei und resistent gegen Cloudbuster. Im Moment sind zum selben Preis sogar 50% Aluminium extra enthalten.

Für eine kurze Rückmeldung wäre ich sehr verbunden und verbleibe

mit freundlichen Liebe bei Licht
Lord Stultissimus
Kleine Taverne
23666 Ganymed
Universum OT Sonnensystem

Sie finden uns auch im Internet über unser Medium derwilki.blogspot.de.

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Diese Email wurde per Channel2Mail versandt und von den Borg mit Viren assimiliert. "We are the Borg. You will be assimilated..."