Dienstag, 8. Oktober 2013

Eine Ode an den gelernten Koch

Es war einmal ein gelernter Koch, der wollte hoch hinaus.
Er gründete sein Königreich in einem alten Krankenhaus.
Ein Narr zieht andre Narren an, so fiel es ihm nicht schwer,
ein Volk zu finden, was ihm dient. Es wurden immer mehr.

Die Krönung wurde schnell geplant mit allem drumherum .
Pompös die Show, was kost die Welt, es zahlt das Publikum.
Der Ruhm verflog, der Hochmut blieb, das Volk, dass rebelliert.
Der König zürnt und bleiben darf, nur wer bedingungslos pariert.

So schrumpft die Zahl, das Volk lief weg, enttäuscht und fassungslos.
Der König aber in seinem Größenwahn, gibt sich nach Außen groß.
Er, vom Schöpfer auserwählt zur Rettung der ganzen Welt, 
gründet seine eigne Bank und druckt sein eigenes Geld.

Doch kann auch er es nicht verbergen, das er allein zum Staat nicht taugt.
Das planlos er auf Seifenblasen, nur ein Luftschloss nach dem anderen baut.
Jedoch zerplatzen diese für gewöhnlich, so dass am Ende nichts mehr bleibt.
Dahinter sieht man ungefiltert rein gar nichts von der Herrlichkeit.

Verantwortung und Schuld bekennen, ist was der König gar nicht kann.
Drum grübelt er im Kämmerlein und legt sich mit der BaFin an.
Bewusst, dass die den Laden schließen, schreit er laut und brüllt Verrat.
Versagen, nein das war nicht er, dass war der böse Staat.


Vielen Dank für die Vertonung an Anonym.
(siehe Kommentar 11. Oktober 2013 23:33)